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Schutz der Kiefer vor Verletzungen
Bei vielen sportlichen Aktivitäten, aber ganz besonders bei
Sportarten, wo hart um Sieg oder Niederlage gekämpft wird, sind
Gesichts-, Zahn- und Kieferverletzungen nicht immer auszuschließen.
Damit es keine Verlierer in Sachen Gesundheit gibt, empfehlen wir,
bei bestimmten Mannschafts- und Kampfsportarten, einen
Sportmundschutz zu tragen. Ein individuell gefertigter und
festsitzender Mundschutz kann die Forderung nach mehr Sicherheit
erfüllen. Neue Technologien ermöglichen es, den speziellen
Anforderungen für einen wirksamen Sportmundschutz hinsichtlich
Elastizität, Haltbarkeit und Hygiene gerecht zu werden. |
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Hart im Nehmen
Silikon - Im Munde längst als biologisch gut verträglich bewährt -
steht jetzt auch zu einer speziell entwickelten Zusammensetzung für
Mundschutzgeräte zur Verfügung. Dieses Basismaterial ist besonders
elastisch. Für die individuelle Anfertigung des Mundschutzes wird
ein Abdruck vom Ober- und Unterkiefer genommen und ein
"Konstruktionsbiss aus Wachs" angefertigt, der für die Herstellung
des Mundschutzes im zahntechnischen Labor notwendig ist. |
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Der Mundschutz umschließt die obere Zahnreihe
völlig. Ein zwei bis vier Millimeter starkes "Aufbissrelief"
zwischen den Zahnreihen fängt plötzlich einwirkenden Druck, wie
Stoßschläge, Kopf-, Arm- oder Schulterstöße elastisch auf. Ein
konfektionierter Mundschutz kann auf eine individuelle Zahn- und
Kiefersituation nicht eingestellt sein - häufig ist er zu dick und
von der Form her unzweckmäßig oder gefährdet die Mundschleimhaut
durch scharfe Kanten. |
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Mit einem individuell angefertigten Mundschutz kann der Sportler den
Mund jederzeit öffnen, ohne den Schutz zu verlieren, da er an den
oberen Zähnen festen Halt hat. |
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Die Schlag- oder Stoßwirkung auf den beweglichen
Unterkiefer durch gezielte Boxtreffer am Kinn, seitlich oder von
unten als "Haken" geschlagen, oder der unabsichtliche Schlag mit
einem Eis- oder Rasenhockeyschläger, sowie "Bodychecks", können ohne
die wirkungsvolle Dämpfung mit einem geeigneten Mundschutz sogar
Unterkieferbrüche verursachen: |
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Einbruch der Gelenkgrube (1), Kiefergelenkkopf
(2), Kieferwinkel (3). Im Eckzahnbereich (4) und
Zahnschmelzabsplitterungen an Backenzähnen (5). Durch Schlag- oder
Stoßwirkung können Zähne völlig verloren gehen (6), Wurzelfrakturen
(-brüche) bewirken (7) und sichtbare Zahnkronen (8) ganz oder
teilweise (9) abgeschlagen werden. |
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