Leistungen / Implantologie

 

Sind Zähne durch Karies oder Parodontitis oder auch durch einen Unfall verloren gegangen, wird Zahnersatz erforderlich. Dieser Zahnersatz muss die fehlenden Zähne in ihrer Funktion - Essen, Sprechen, Lachen, Mimik - vollständig und über mehrere Jahre ersetzen. Außerdem sollte er nicht behindern und die noch vorhandenen Zähne nicht schädigen. Häufig - vor allem bei stark reduziertem Restgebiss - kann diese Anforderungen nur noch implantatgetragener Zahnersatz in ausreichender Form gewährleisten. Durch das Einsetzen eines Titanimplantates wird außerdem verhindert, dass die angrenzenden Zähne beschädigt werden.

 
Nichtanlage eines seitlichen
Schneidezahnes beim
jugendlichen Patienten
Ersatz des Zahnes durch Implantat
mit vollkeramischer Krone
Röntgenbild des Implantates
(regio 12)
     

Implantate ermöglichen einen festen Zahnersatz auch in den Fällen, in denen auf konventionellem Wege nur ein herausnehmbarer Zahnersatz angefertigt werden kann. Auch lose sitzende Prothesen können durch Implantate wieder fest verankert werden, so dass die Funktion des Zahnersatzes erheblich verbessert wird. Durch knochenaufbauende OP-Techniken (Augmentation) lassen sich Implantatkonstruktionen auch bei ungünstigen anatomischen Verhältnissen im Unter- wie im Oberkiefer (Sinuslift) realisieren.

 
Schrauben - Implantat nach
sechs Monaten Einheilzeit
Implantat mit Aufbauteil zur
Aufnahme einer Krone
Endsituation mit eingegliederter
Krone ein Jahr nach Behandlungsende
 

Heute gibt es viele verschiedene Implantattypen mit unterschiedlichen Oberflächenstrukturen. Moderne Zahnimplantate weisen heute eine Schrauben- oder Zylinderform auf. Um eine lange Lebensdauer von zehn oder mehr Jahren zu erzielen, sollten alle definitiven Implantate drei bis vier Monate im Knochen unbelastet einheilen. Nur in sehr wenigen Ausnahmefällen ist von dieser Regel abzuweichen.

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