Leistungen / DNS-Untersuchung

 

Nachweis Parodontitis – assozierter Bakterien
Es ist heute allgemein anerkannt, dass die Hauptursache von Zahnhalteapparatserkrankungen (Parodontopathien) in der Etablierung einer typischen Bakterienflora in den Zahnfleischtaschen besteht.

Die Leitkeime der Parodontitis sind folgende Bakterien:
· Actinobacillus actinomycetemcomitans
· Porphyromonas gingivalis
· Prevotella intermedia
· Bacteroides forsythus
· Treponema denticola

Durch die Produktion von bakteriellen Stoffwechselprodukten wird eine Entzündungsreaktion in Gang gesetzt, deren Ausmaß maßgeblich von der Immunkompetenz und dem allgemeinen Gesundheitszustand des Patienten abhängig ist. Einen deutlich negativen Einfluss auf den Verlauf einer Zahnhalteapparatserkrankung haben daneben auch exogene Faktoren wie ungenügende Mundhygiene, Rauchen, Stress oder Medikamenteneinnahme.

 

Für eine effiziente Therapie bzw. optimale Prophylaxe ist es in vielen Fällen wichtig, eine Analyse des Keimspektrums in den Zahnfleischtaschen durchzuführen, um so frühzeitig entsprechende therapeutische Maßnahmen einleiten zu können.

 

Bei Anwesenheit bestimmter parodonto-pathogener Markerkeime ist eine systematische oder lokale Gabe von Antibiotika zur Keimreduktion unumgänglich. Die Wahl des Wirkstoffes und der Applikationsform richtet sich dabei nach der Zusammensetzung der Bakterienflora in den Zahnfleischtaschen und dem klinischen Erscheinungsbild der Parodontitis.

 

Da es sich bei dem Test um ein molekularbiologisches Nachweissystem handelt, ist ein Vorliegen lebender Bakterien zur Testdurchführung nicht erforderlich. Die Probeentnahme erfolgt mit Hilfe steriler Papierspitzen aus den Zahnfleischtaschen. Die Proben werden anschließend in ein mikrobiologisches Labor geschickt und dort ausgewertet. Nach zwei Tagen erfolgt die schriftliche Übermittlung des Befundes und anschließend die Auswertung mit Therapievorschlag in unserer Praxis.

 

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